Grundlage der Pflegeversicherung


Warum braucht man eine private Pflegeversicherung?

Die Lebenserwartung der Menschen steigt mit der Zeit immer weiter an. Dies ist unter anderem dem medizinischen Fortschritt zu verdanken. Aber nur weil man älter wird, bedeutet dies leider nicht, dass man auch gesund bleibt. Umso älter man wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit im Alter pflegebedürftig zu werden.

  1. Frau (geboren 1986), Lebenserwartung ca. 99 Jahre - die Wahrscheinlichkeit, dass diese Frau Pflegebedürftig wird liegt bei 77 %
  2. Frau (geboren 1960), Lebenserwartung ca. 95 Jahre - die Wahrscheinlichkeit, dass diese Frau Pflegebedürftig wird liegt bei 66 %

Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherungen reichen schon heute nicht aus, um die Kosten für die Pflege zu decken!

Nicht nur das eigene Vermögen und die Besitztümer (z.B. das Eigenheim) sind bedroht, sondern auch die Kinder müssen unter Umständen für die Pflegekosten der Eltern aufkommen.

 

Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Pflegebedürftigen in Pflegestufe III beträgt ca. 7 Jahre. Der durchschnittliche Eigenanteil (von dem Pflegebedürftigen oder der Familie zu zahlen) liegt bei € 2.290,- pro Monat. Bei einem Aufenthalt von 7 Jahren in der Pflegestufe III sprechen wir also von einem Eigenanteil von über € 190.000,-!

Leistungen der privaten Pflegeversicherung:

  • Schutz ab Versicherungsbeginn - keine Wartezeiten
  • Lebenslanger Versicherungsschutz
  • Versicherungsschutz ist auch im Ausland garantiert
  • Keine Eintrittsalterbeschränkung
  • Individuelle Auswahl der Pflegestufen
  • Höhe der Absicherung wird Ihren eigenen Bedürfnissen angepasst
  • Einfache Gesundheitsfragen

Wie wird generell festgestellt ob eine Pflegebedürftigkeit vorliegt?

Seit dem 01.06.1997 wurden bundesweit geltende Begutachtungsrichtlinien eingeführt. Diese legen fest wie lange ein „geübter, gesunder Laie mittleren Alters“ durchschnittlich für die Verrichtung einer bestimmten Tätigkeit benötigt. Die Begutachtung wird in der gesetzlichen Krankenkasse durch den "Medizinischen Dienst" und in der privaten Krankenversicherung durch die Medicproof GmbH durchgeführt.

Welche Besonderheit hat die hier angebotene Pflegeversicherung?

Neben der bisher genannten Begutachtungsrichtlinie gibt es in der von uns angebotenen privaten Pflegeversicherung noch eine andere Art der Feststellung der Pflegebedürftigkeit, das sogenannte ADL-Verfahren.

ADL bedeutet „Activities of Daily Living“ oder übersetzt: Tätigkeiten des täglichen Lebens.

Das ADL-Verfahren unterscheidet zwischen 6 körperlichen Grundfähigkeiten, welche, wenn Sie nicht mehr alleine zu verrichten sind, die Pflegebedürftigkeit festlegen:

  1. An- und Auskleiden
  2. Einnehmen von Mahlzeiten und Getränken
  3. Waschen
  4. Fortbewegen im Zimmer
  5. Aufstehen und Zu-Bett-Gehen
  6. Verrichten der Notdurft

Die Untersuchung nach dem ADL-Verfahren kann vom eigenen Hausarzt durchgeführt werden - so kann Ihnen schnell und unbürokratisch geholfen werden!

Was passiert wenn ich Pflegefall werde und keine private Pflegeversicherung habe?

Das kann natürlich nicht pauschal beantwortet werden. Hier spielen viele persönliche Faktoren hinein wie "Habe ich ein großes Vermögen welches für die Kosten der Pflege eingesetzt werden kann?" oder "Habe ich Kinder die für meine Pflege aufkommen können und sollen?".

Modellrechnung für einen Mann, der aufgrund einer mittelschweren Demenz im Pflegeheim gepflegt wird:

In Pflegestufe II liegt der Anteil der Kosten, welche von dem Mann oder seinen Verwandten selbst getragen werden muss, bei € 1902,- pro Monat. In Pflegestufe III sind es € 2184,- pro Monat.

Wenn Sie sich die Frage, ob Sie eine Eigenleistung in dieser Höhe aufbringen können mit "Nein" beantworten, sollten Sie eine private Pflegeversicherung für sich abschließen. Gerne berechnen wir Ihnen Ihren individuellen Vorschlag - schreiben Sie uns oder rufen Sie uns unter 02233 / 99 07 60 52 an!

Schreiben Sie uns!


 
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