„Über mich“:
 
Mein Name:
Moogly
Mein Spitzname:
Depp
Mein Geburtsdatum:
Dezember 2003
Meine Rasse:
EHK
Ich bin kastriert/sterilisiert:
ja
Mein Geschlecht:
Kater
Mein Gewicht:
7,50 KG
Mein Fell:
Brauner Tiger mit riesigen gelben Augen
Freigänger oder Stubentiger
Freigänger
Gechipt
Nein
 
„Mein Charakter“:
Auf einer Skala von 1-10 (wenig - viel) bin ich:
 
Selbständig             (anhänglich bis eigenständig)
10
Selbstbewusst        (zurückhaltend bis mutig)
10
Freundlich               (unfreundlich bis freundlich)
1-10
Neugierig                (Stubenhocker bis Forscher)
10
Eigenwillig              (stur bis zugänglich)
1-10 je nach Laune
Verspielt                 (Spielmuffel bis Clown)
10
Sensibel                  (Sensibelchen bis Harter Brocken)
10
Lautstark              (ganz leise bis Schreihals)
1
Aufmerksam           (Zappelphillip bis Sinnesscharf)
1 und 10
Temperamentvoll   (Schlafmütze bis Heißsporn)
10
 
"So lässt es sich leben":
 
Meine Hobbies:
/
Das mag ich:
Jagen, kämpfen, verprügeln, Streiche spielen, Unfug machen
Das mag ich nicht:
Wenn es schneit
Mein Lieblingsspielzeug:
Alles was da ist
Mein Lieblingsfutter:
Frische Mäuse oder alles andere
Mein Lieblingsplatz:
Mein Körbchen und das Bett
Meine Auszeichnungen bei Ausstellungen:
Brauchen wir nicht, wir sind so schön, siehe Foto
Meine Lieblingsbeschäftigung:
Jagen, kämpfen, verprügeln, Streiche spielen, Unfug machen
Meine Mitbewohner:
Daisy und Caspar (Warmduscher), Beate Übelhör
Sie wohnen in:
Wiesloch
Ihre Mailadresse:
Bei ihnen lebe ich seit:
März/Juli 2005
Vorher wohnte ich:
Baiertal, dann Wiesloch
Mein Lebenslauf:
Mein erstes Frauchen ist in die Stadt gezogen und hat mich immer in der Fußgängerzone morgens abgesetzt. Ich durfte dann abends erst wieder rein, das war doof. Jetzt ist es toll. Außer wenn Frauchen so alten und behinderte Katzen aus dem Tierheim mitbringt, die hier so lange sie leben bleiben dürfen. Das finde ich doof
So bin ich versichert:
Katzen OP Versicherung
Meine beste Geschichte:
Da reicht der Platz nicht aus, das sind viele, aber Frauchen hat da mal eine Geschichte über mich geschrieben.
 
Als ich eines Tages heimkam und mein Einkäufe abstellte, fiel mein Blick ins Schlafzimmer und .......... da lag ein brauner Tiger. Super süß, ich hatte ihn schon vorher rumstreunen sehen, dachte aber er gehört zu jemanden (tat er ja auch, aber das wusste ich ja zu diesem Zeitpunkt noch nicht).
 
Es war eine einschneidende Lebenserfahrung, die alles veränderte, nun ja, fast alles.
 
Ob 2 füttern oder 3, egal, das war ich ja schon gewohnt. Moogly, damals hieß er noch Brauner Tiger oder Angelo, manchmal auch Ringlo, kam jeden Tag, mal zu mir, mal zu meiner Freundin Ulrike 5 Häuser weiter. Da wohnten schon 4 Katzen und 1 Hund. Aber Moogly war in jeder Situation unerschütterlich. Überall zu Hause und unbekümmert. Er war ja auch noch jung.
 
Nach kurzer Zeit fing er zu markieren an, und das kann kein Mensch ertragen. Nicht wirklich. Also tat ich, was ich tun musste, mal wieder. Das volle Programm. Und zwei Tage später wusste ich, dass er eine Besitzerin hatte.
 
Die rief nämlich ganz entsetzt im Tierheim an und fragte nach, wie es sein kann, dass ihr Moogly über Nacht Buchstaben und Zahlen im Ohr hat. Na so was aber auch. Das Tierheim informierte mich und so machte ich mich auf, die Nachbarin zu suchen, es war ein Samstag. Als ich sie fand, war sie mitten im Umzug und war ziemlich verdutzt.
 
Sie hätte ihn ja auch kastrieren lassen, aber er wäre doch erst 2 Jahre und hätte noch etwas Zeit. Also zog Moogly an diesem Samstag in die „große“ Stadt. 2 Kilometer weiter nach Wiesloch in die Fußgängerzone. Schade, ich hatte den kleinen Italiener (dort war 2003 im Dezember geboren) mit den großen Augen total lieb. Aber was sollte ich machen, schließlich war sie die Eigentümerin. Anna und ich tauschten die Telefonnummern und jetzt beginnt seine eigentliche Geschichte.
 
Es dauerte gar nicht lange und ging schneller als ich dachte, rief mich Anna an. Moogly ist verschwunden. Schon seit einer Woche ist er spurlos verschwunden.
 
Irgendwann erhielt ich einen Anruf vom Tierheim. Der Kater, der vor einer Woche von der Polizei ins Tierheim gebracht wurde, war Moogly. Blöd bloß, dass die Polizei Moogly in den Hundezwinger gesetzt hatte. Für Moogly ein leichtes sich hier durch die Gitterstäbe zu drücken, oder über die Tür zu springen um sich im gesamten Tierheim zu Hause zu fühlen. Er machte keine Anstalten zu fliehen, am Morgen, als die Tierheimleiterin kam, stiefelte er supervergnügt, durch den Gang vor den Hundezwingern hin und her. Er lebte dann eine Woche bei den Katzenfreigängern vom Tierheim, begleitete die Kindergartengruppe bei der Tierheimführung und war halt mitten drin und dabei. Nach kurzer Zeit stellte man fest, dass das „mein“ Moogly war und rief mich an.
 
Ich informierte Anna, die ihren Kater wieder holte, nur, das hielt nicht lange.
 
Ein paar Tage später war er wieder im Tierheim. Man hatte ihm am Morgen bei Ladenöffnung eines Schuhgeschäfts im Regal schlafend vorgefunden. Also ab ins Tierheim.
 
Anruf vom Tierheim bei mir, ich rief bei an Anna, Moogly kam wieder nach Hause.
 
Ein paar Tage später war Moogly wieder im Tierheim. Eine Frau hatte den armen Kater in der Fußgängerzone eingesammelt. Das gleiche Spiel wieder. Ich wurde informiert, rief Anna an und Moogly kam wieder heim.
 
Kurz danach rief eine Familie im Tierheim an, es läge ein brauner Tiger in ihrem Bett. Es war Moggly. Anruf vom Tierheim bei mir, Anruf bei Anna, Moogly war wieder zu Hause.
 
An einem Sonntag stand eine Frau vor dem Tierheim, in der Hand einen Korb, drin? Moogly. Wir sagten ihr, dass diese Katze dort hingehört, wo sie sie gefunden hatte, sie solle doch das Tier bitte dort wieder hin bringen.
 
Eine erneute Abgabe durch die Polizei folgte. Ich wurde informiert, rief Anna an, Moogly kam wieder nach Hause.
 
Inzwischen hatte man ihm im Tierheim den Namen Bumerang gegeben, da er immer wieder im Tierheim aufschlug. Sein letzter Aufenthalt war dann in der Ballettschule, wo er den „sterbenden Schwan“ mit den Mädchen tanzte. Also wieder ab ins Tierheim.
 
Es war nun mal nichts, einen Kater wie Moogly morgens in der Fußgängerzone raus zu setzen, zur Arbeit zu gehen und abends wieder reinzulassen. Das funktioniert nicht. Wir haben dann beschlossen, also Anna und ich, dass Moolgy wieder zu mir nach Baiertal zieht, wo er rein und raus kann, wie er wollte und im Grünen Mäuse jagen kann. Ersatzweise auch mal einen halb verwesten Hasen, Fledermäuse, Ratten, Vögel, einfach alles was nicht bei 3 fliehen konnte. Teilweise nächtige ich mit halben Mäusen, die er mir freundlicherweise vorbeibrachte und im Bett begrub.
 
Sie willigte schweren Herzens ein und Moogly zog zu Caspar und Daisy, und zu mir. Ich musste allerdings versprechen, dass sie ihr Baby, ihren Liebling, jederzeit besuchen kann, damit sie sieht, dass es ihm gut geht.
 
Ich habe Anna nie mehr wieder gesehen. Der Umzug von Moogly ist jetzt 5Jahre her. Ihr Sohn hat ihn eine Woche nach dem Umzug mal besucht, aber dann auch nie wieder. Aber das kennen wir ja.
 
Mit Moogly habe ich einen Kater bekommen wie es keinen zweiten mehr geben wird. Niemals. Er ist ein absolutes Unikat.
 
Am Anfang unseres Zusammenlebens habe ich ihn fast jeden Abend aus einem anderen Bett holen müssen. Regelmäßig besucht er meine Freundin Ulrike und Mann. Als er mal in der Nacht den Rückweg vom Dachgeschoss nicht mehr antreten konnte, Nero und Seppl haben ihm den Weg versperrt, hat er scheinbar so geweint, dass die beiden dachten, es weint ein Kind. Volker hat ihn dann befreit. Bei einem anderen Besuch mitten in der Nacht, hat er den Ausgang auch nicht mehr gefunden. Er sprang auf die Gefriertruhe die im Keller stand. Das alleine wäre ja nicht so schlimm. Blöd bloß, dass auf der Truhe 30 leere Weinflaschen standen, die mit ziemlichem Radau auf dem Fliesenboden knallten. War schon ziemlich laut so mitten in der Nacht. Leere Flaschen wären auch nicht so schlimm gewesen, wenn nicht der Besitzer am nächsten Tag Schnaps brennen wollte und dafür die Flaschen gesammelt hatte. Ja, und solche Geschichten könnte ich über Moogly noch haufenweise schreiben. Wenn ich nur an den verfaulten Hase denke, den er gebracht hat, oder die Fledermaus usw. usw. Eine Nachbarin hat mir mal erzählt, dass so ein brauner, arroganter Tiger immer vor ihrer Balkontür sitzt und so lange wartet, bis ihr eigener Stubentiger wütend zur Balkontür rennt und sich regelmäßig den Kopf an der Scheibe stößt, Moogly geht dann zufrieden weg.
 
Ist er nicht ein süßer Kerl? Ist er, keine Frage. Ich sage immer, wenn er ein Mann wäre, wäre er Unterhosenmodell. Schön, aber.......!
 
Mein Vorbild:
Ich selbst Ich bin der Größte, schönste, beste usw. Es passen alle Superlativen, such Euch welche raus
Mein Lieblingszitat:    
Wo steht der Schrank, ich trag ihn weg bzw. Wo ist der Kater ich hau ihn weg