Reitbeteiligung

 

Von einer Reitbeteiligung spricht man dann, wenn der Reitbeteiligte das Pferd von dem Pferdebesitzer in einem gewissen Umfang zur Verfügung gestellt wird. Als Gegenleistung pflegt und bewegt die Reitbeteiligung das Pferd zu vereinbarten Zeiten und entrichtet im Regelfall einen monatlichen Beitrag an den Pferdebesitzer. Die Kosten für den Tierarzt, den Schmied oder Pferdegeschirr übernimmt im Regelfall der Pferdebesitzer. Möglich ist aber auch die gemeinsame Haltung eins Pferdes.

Bei der Reitbeteiligung ist anzumerken, dass dieser Begriff nicht wie beispielsweise Tierhalter oder Tierhüter gesetzlich definiert ist.

Die Haftung der Reitbeteiligung entspricht bei Schäden an Dritten, der Haftung des Fremdreiters. Die Schäden an Dritten sind auch hier über die Pferdehaftpflicht des Pferdebesitzers abgesichert. Ist der Schaden auf den Reitbeteiligten zurück zu führen oder trifft diesen eine Mitschuld, tritt auch hier die Privathaftpflicht ein, sofern das Risiko zum Reiten fremder zu privaten Zwecken genutzter Pferde mitversichert ist.

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Bei allen 3 Versicherungen sind mindestens
die folgenden Risiken abgedeckt:

  1. Haftung der Reitbeteiligungen
  2. Haftung der Fremdreiter
  3. Teilnahme an Turnieren
  4. Teilnahme an Rennen
  5. private Kutschfahrten
  6. Reiten mit ungewöhnlichen Zäumungen
  1. Mietsachschäden an gemieteten Stallungen, Reithallen und Weiden
  2. Schäden an geliehenen Reitutensilien
  3. gewollter und ungewollter Deckakt
  4. Forderungsausfalldeckung

Die Mitversicherung von Reitbeteiligungen spielt nur im Bereich der Pferdehaftpflicht eine Rolle. Reitet eine Reitbeteiligung auf Ihrem Pferd besteht selbstverständlich auch in anderen Bereichen, wie der Pferdekrankenversicherung oder Pferde OP Krankenversicherung voller Versicherungsschutz.

Als Ergänzung zur Pferdehaftpflicht ist die Reiterunfallversicherung zu empfehlen, denn hier sind alle Reiter eines Pferdes unfallversichert.

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